IPv6 Dualstacking - Vorbereitung

Vorbereitungen

Um IPv6 nutzen zu können muss dies erstmal aktiviert werden, dies ist wiederum OS abhängig:
FreeBSD:
echo ipv6_enable="YES" >> /etc/rc.conf reboot Linux:
Bei aktuellen Distributionen ist IPv6 bereits geladen, d.h. die Datei /proc/net/if_inet6 muss existieren, wenn nicht das modul mit modprobe ipv6 nachladen.
Windows XP via netsh:
ipv6 install Als nächstes muss ein IPv6 Netz entweder über den ISP oder über einen Tunnelprovider (siehe SixXS) beantragt werden, in diesem Beispiel wird ein Tunnelprovider verwendet, da die wenigesten ISPs IPv6 unterstützen bzw. im Privatkundenbereich erst recht nicht.
SixXS weist zunächst einmal ein /64 später kann man ein eigenes /48 beantragen, dazu muss der Tunnel eine zeitlang aktiv sein, SixXS hat dazu ein eigenes Punktesystem.

Aufgabenstellung

IPv6 Konfiguration
In einem Büronetz soll IPv6 implementiert werden, im diesem Büronetz sind vorwiegend Windowsworkstations vorhanden, als Firewall und Router dient ein FreeBSD Server. Damit es etwas komplizierter wird, gibt es in einem Rechenzentrum einen Server, der via SixXS IPv6mäßig angebunden ist, d.h. der Server im Büro hat keine direkte IPv6 Anbindung. Diese Konstellation wurde nicht nur gewählt um die Aufgabenstellung komplizierter zu machen, sondern auch um darstellen zu können, wie mehrere Standorte per IPv6 relativ einfach vernetzt werden k&oouml;nnen.